Zitat von Albrecht Dürer:
«Item wer ein Moler will werden, der muß van Natür dorzu geschick sein. Item die Kunst des Malens würd baß durch Lieb und Lust gelernt dann durch Zwang. Item aus welchem ein großer künstreicher Moler soll werden, der muß ganz van Jugend auf darbei er- zogen werden. Item er muß van guter Werkleut kunst erstlich viel abmachen, bis daß er ein freie Hand erlangt.»

 

Rekonstruktion der Stadtrechtsurkunde Waldkirch

Rekonstruktion der Stadtrechtsurkunde Waldkirch

Am 8. August 1300 verleihen die Herren Johann und Wilhelm von Schwarzenberg ihrer Stadt das Stadtrecht, das sie an das Freiburger Recht anlehnten.
Wir hr Johans und hr wylhelm herren ze Schwartzenberg thon kunt allen die disen brieff an sehent oder hörent lesen / Das wir der Statt den burgern und der gemeinde ze Waltkirch und ouch den die inder obern statt hinder uns und uff unserm gute sytzent und unser burger da sind oder uns da stire gent…“ geloben beide Herren beim Eide, dass jeder Herr von seinem Teil der Stadt nicht mehr als 7 Mark Silber jährlich erheben werde. Über diese festgesetzte Summe hinaus sollen die Leute eines jeden Herrn entsprechend Geld beisteuern, wenn einer der Herren oder einer ihrer Söhne den Ritterschlag erhält, bei Gefangenschaft oder der Verpflichtung zum Reichsdienst oder bei den Töchtern die Aussteuer leisten.

Um das Jahr 1470 wird die Urkunde in das Rote Kopialburch (GLA KA 65/688) der Stadt Waldkirch übertragen. Vermutlich war die Urkunde in einem schlechten Zustand, denn sie ist leider nicht mehr erhalten.

Im letzten Teil der Abschrift sind die Personen, welche ihre Siegel an die Urkunde angebracht haben, überliefert.

So hant wir beyde unsere Ingesiegele gen und an disen brieff gehenket / Wir auch der Ratt und die Burger ze waltkirch gemeinlich wan dass durch unsern und der stette und der hire nutz geschehen ist und wir auch geschworn haben aller der dinge die von und da vor bescheiden sint die stete ze hande an all generde / Dar um ze eine steten ewigen urbinde unseres eydes und aller vorgeschribener dinge so hand wir auch unsre stette ze waltkirch ingesigel an disen brieff gen und gehenkt und wart dirre brieff gen / …“

Um eine Rekonstruktion der Stadtrechtsurkunde anzufertigen, orientierten wir uns an die Urkunde von Johannis und Walter von Schwarzenberg, die im Jahre 1315 angefertigt wurde. Die Menge an Text entspricht ungefähr der Überlieferung der Stadtrechtsurkunde im Kopialbuch. Des Weiteren konnten die Siegel von Johannis und der Stadt Waldkirch als Vorlage dienen. So entstand eine rekonstruierte Urkunde in der Größe von 46 cm Breite und 34 cm Höhe. Das Siegel von Wilhelm von Schwarzenberg wurde entsprechend der Größe des Siegels von Johannis rekonstruiert.

Kalligraphie auf Ziegenpergament; Siegel aus Modellierwachs gefertigt; Schnürung aus Leinen.

Rekonstruktion_Stadtrechtsurkunde_Waldkirch_8.Aug.1300 - 6

Rekonstruktion der Stadtrechtsurkunde Waldkirch

 

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Niederländischer Rahsegler 17. Jahrhundert

Niederländischer Rahsegler 17. Jahrhundert

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Aquarell von Hans-Jürgen van Akkeren Januar 2015 (19 x 13,5 cm)

Niederländischer Rahsegler 17. Jahrhundert mit drei Masten (Besanmast, Hauptmast und Fockmast). Lediglich am Besanmast befand sich auf der untersten Position (Unterbesansegel) ein Lateinersegel. Zudem konnte am Bugspriet noch die Blinde und am Bugsprietmast die Oberblinde (Bouvenblinde) gesetzt werden.

 


 

Replik des Stadtsiegels Waldkich 1415

Replik des Stadtsiegels Waldkich 1415

Siehe auch: Repliken

Material aus Wachs und Zutaten nach alter Rezeptur. Patiniert.
Durchmesser ca. 5 cm.

Die Stadt Waldkirch erhielt am 8. August 1300 von den Herren Johann und Wilhelm von Schwarzenberg das Stadtrecht verliehen, das sich an das Freiburger Recht anlehnte. Seit 1323 ist die Stadt in Österreichischen Händen und Lehen der Schwarzenberger. Im Jahre 1386 fällt die Stadt ganz an Österreich, die sie in den nächsten Jahrhunderten mehrfach verpfändeten, bevor sie 1566 wieder an das Österreichische Herrschaftshaus zurück fällt.
Siegel der Stadt Waldkirch einer Urkunde von 1415. Umschrift +s´.civitatis.de waltkilch. Das Wappen ist ein redendes, eine im Walde stehende Kirche, rechts eine Linde, links eine Eiche.

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Replik: Hans-Jürgen van Akkeren


 

Archäologische Ausgrabungen Neuenburg am Rhein Teil 2

Archäologische Ausgrabungen Neuenburg am Rhein Teil 2

Ein Film von Hans-Jürgen van Akkeren - September 2014

Im April diesen Jahres wurden im Zentrum der Stadt Neuenburg am Rhein die archäologischen Ausgrabungen fortgesetzt. Diese zweite Grabungskampagne endete im Oktober 2014. Das Grabungsareal erstreckt sich auf eine Größe von ca. 0,2 Hektar. Dies erscheint im ersten Moment etwas wenig. Wenn man aber die große filigrane Grabungsstelle betrachtet, ist es doch sehr umfangreich, was diese beiden Grabungskampagnen ans Tageslicht gebracht haben. Dieser Film gibt einen Einblick über die interessanten Entdeckungen der Ausgrabungen. Für Grabungsleiter Stephan Kaltwasser bleiben jedoch noch einige Fragen offen, da der Nutzen einiger Bauteile noch nicht geklärt werden konnte. Im nächsten Jahr werden voraussichtlich ab April 2015 die Grabungen weiter fortgesetzt. Die Untersuchungen werden nach Osten hin weiter gehen, in der Hoffnung, dass sich die Ergebnisse an die bisherigen Funde anschließen. Das Grabungsareal wird sich auf eine Länge von ca. 100 Meter erstrecken, was ein sehr detailliertes Bild über die Geschichte von Neuenburg der letzten 800 Jahre darstellen wird.

Osterweiterung_2015
Ausgrabungen gehen 2015 nach Osten weiter

Wissenschaftliche Leitung: Dr. Bertram Jenisch
Örtliche Grabungsleitung: Stephan Kaltwasser M.A.
Technische Grabungsleitung: Esther John M.A.
Kamera & Ton: Hans-Jürgen van Akkeren
Redaktion: Johanna van Akkeren

Film: Hans-Jürgen van Akkeren Sept. 2014
Link: http://youtu.be/19pslhvsXg0


 

Dokumentarfilm über die archäologischen Ausgrabungen in Denzlingen

August/September 2014

Dokumentarfilm über die archäologischen Ausgrabungen Mauracher Berg St. Severinskapelle Denzlingen

Während den archäologischen Ausgrabungen in Denzlingen auf dem Mauracher Berg bei der St. Severinskapelle entstand in Zusammenarbeit mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Archäologische Wissenschaften, von Mitte August bis September 2014 dieser Film.

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg hatte im dritten Jahr in Folge unter der Leitung von Prof. Dr. Sebastian Brather, Institut für Archäologische Ausgrabungen – Mittelalterarchäologie, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Dieter Geuenich, Mittelalterliche Geschichte und Benjamin Hamm M.A., Grabungsleiter und Studenten im Bereich der St. Severinskapelle sensationelle Funde zu Tage gebracht, die in diesem Film präsentiert werden.

Film: Hans-Jürgen van Akkeren
Fotos Skelett, Schädel mit Totenkopfputz Sebastian Brather
https://www.iaw.uni-freiburg.de/

 

Aus der Presse Badische-Zeitung.de

Denzlingen, den 10.10.2014
www.badische-zeitung.de/denzlingen/mit-dem-quadrokopter-ueber-die-st-severinskapelle

Mit dem Quadrokopter über die St. Severinskapelle

Dank eines Minihubschrauber liefert ein Filmemacher einzigartige Bilder von der Ruine einer Kapelle bei Denzlingen. Dazu erzählen Archäologen, was sie auf dem Mauracher Berg alles entdeckt haben.

Auf Badische-Zeitung.de weiterlesen.


 

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