Zitat von Albrecht Dürer:
«Item wer ein Moler will werden, der muß van Natür dorzu geschick sein. Item die Kunst des Malens würd baß durch Lieb und Lust gelernt dann durch Zwang. Item aus welchem ein großer künstreicher Moler soll werden, der muß ganz van Jugend auf darbei er- zogen werden. Item er muß van guter Werkleut kunst erstlich viel abmachen, bis daß er ein freie Hand erlangt.»

 

Video: Dokumentation zu den archäologischen Ausgrabungen Neuenburg am Rhein 2014

Dokumentation zu den archäologischen Ausgrabungen Neuenburg am Rhein 2014

Ein Film von Hans-Jürgen van Akkeren, eine Zusammenarbeit mit der Archäologischen Denkmalpflege Freiburg Juli 2014.

Neuenburg am Rhein ist eine Zähringer Stadt, die kurz vor Zwölfhundert gegründet worden ist. Durch Zerstörungen im 17. Jahrhundert und im 2. Weltkrieg sind die historischen Baustrukturen weitgehend verschwunden.
Dieser Film zeigt die meterhohen übrig gebliebenen Mauerreste als archäologisches Relikt. Im Bereich zwischen Schlüssel- und Metzgerstraße soll ein neues Stadtquartier entstehen und alle Befunde werden dadurch zerstört. Auf einer Fläche von ca. 2.000 qm wird das Team unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Bertram Jenisch der Denkmalpflege Freiburg  während eines dreijährigen Projektes diese Strukturen untersuchen, dokumentieren und für die Stadtgeschichte dauerhaft aufschließen. Die Grabungen begannen im April 2013 und werden noch bis September 2014 andauern.


Film: Hans-Jürgen van Akkeren 2014
Link: http://youtu.be/pMdZtaDp0Zk

Video: Feste Kaiser Wilhelm II 1893 - Elsass Mutzig

Feste Kaiser Wilhelm II 1893 - Elsass Mutzig

Ein Film von Hans-Jürgen van Akkeren

Die Feste Kaiser Wilhelm II bei Mutzig im Elsass

Am 28. Juli 2014 jährt sich der Beginn des 1. Weltkrieges zum 100. mal. Die Feste Kaiser Wilhelm II bei Mutzig im Elsass war die größte und modernste Festungsanlage ihrer Zeit. Sie wurde zwischen 1893 und dem Ersten Weltkrieg erbaut und liegt etwa 20 km westlich von Straßburg. 7.000 deutsche Soldaten waren dort einst stationiert.

Heute ist sie ein Symbol der deutsch-französischen Freundschaft, ein Begegnungsort für europäische Perspektiven.

Der Verein http://www.fort-mutzig.eu kümmert sich seit 1984 um einen kleinen Teil der Anlage. Seit dem wurden lediglich 10% des immensen Festungskomplexes restauriert. Der deutsch-französische Verein Fort de Mutzig hat zum Ziel, einen Teil der Feste zu restaurieren, zu erhalten und den Besuchern zugänglich zu machen.

Das Team besteht aus ca. 70 ehrenamtlichen Mitgliedern und 3 Festangestellten, die eine beachtliche Zeit investieren, um Jahr für Jahr durch persönlichen Einsatz die Geschichtsstätte zu erhalten und somit der Öffentlichkeit zu präsentieren.

 


Link: http://youtu.be/JkLn7fY4U58

Ein Film von Hans-Jürgen van Akkeren

Archäologische Ausgrabungen in Neuenburg am Rhein

Archäologische Ausgrabungen in Neuenburg am Rhein

Neuenburg am Rhein, Samstag, den 25.01.2014

Archäologische Ausgrabungen in Neuenburg am Rhein

Vortrag von Dr. Bertram Jenisch in Neuenburg, Archäologe der Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Freiburg mit Rekonstruktionen von Hans-Jürgen van Akkeren, ehrenamtlicher der Denkmalpflege.

Sie haben leider nicht genügend Rechte, um dieses Bild zu sehen.  Sie haben leider nicht genügend Rechte, um dieses Bild zu sehen.  Sie haben leider nicht genügend Rechte, um dieses Bild zu sehen.
Ausgrabungen zwischen Metzger- und Schlüsselstraße.
Fotos: H-J. van Akkeren

 

Die Stadt Neuenburg wurde 1175 von Herzog Berthold IV. gegründet. Anlass der Stadtgründung waren die Expansionsversuche der Hohenstaufer, um von ihrem Besitz Badenweiler zu ihren Besitzungen im benachbarten Elsass zu gelangen. Mit der Stadtgründung Neuenburg sicherten sich die Zähringer den Rheinübergang und konnten so von Händlern und Reisenden Tribut verlangen.

Die sogenannte kleine Eiszeit im 15./16. Jahrhundert war der Grund, dass während dieser Zeit häufig sehr kalte, lang andauernde Winter und niederschlagsreiche kühle Sommer auftraten, so dass es immer wieder zu starken Hochwasser des Rheins führte. Mehrere Hochwasser haben in der Zeit zwischen 1480 und 1527 dazu geführt, dass Teile der Stadt Neuenburg zerstört wurden, an deren Ende das Neuenburger Münster stand. Das schlimmste Hochwasser war jedoch im Juli 1480.

Erneute Zerstörungen musste Neuenburg in der Zeit des dreißigjährigen Krieges, sowie im Spanischen Erbfolgekrieg über sich ergehen lassen, besonders vor der Schlacht bei Friedlingen in der Nähe von Basel am 14. Oktober 1702. Nach zweijähriger Besatzungszeit wurde Neuenburg auf Befehl des Königs Ludwig XIV. im April 1704 vollständig zerstört.

Neuenburg geriet 1940 als Frontstadt unter Beschuss, während die Wehrmacht den Angriff auf Frankreich begonnen hatte. Sie war die erste deutsche Stadt, die im 2. Weltkrieg vollständig zerstört wurde. Am 9. April 1945 fanden die letzten Kämpfe der deutschen Truppen statt. Sie zogen sich über Neuenburg zurück und sprengten die Brücke. 97% der Stadt waren vollständig zerstört.

Bertram Jenisch, Archäologe der Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Freiburg, berichtete am vergangenen Samstag, den 25. Jan. 2014, vor der Jahreshauptversammlung des Geschichts- und Kulturkreises Neuenburg über die vergangenen archäologischen Ausgrabungen, die seit 2011 in Neuenburg zwischen Metzger- und Schlüsselstraße und entlang der Ölstraße durchgeführt wurden und fasste diese Ergebnisse in einer Präsentation mit Bildern und Plänen zusammen. Jenisch wies darauf hin, dass: „Der gesamte Grundriss der mittelalterlichen Stadt Neuenburg ist vollständig erhalten, unter mehr als 2 Meter unterhalb des heutigen Straßenniveaus“ und dass nach Beendigung der Ausgrabungen es möglich sein wird, einen Plan der mittelalterlichen Stadt Neuenburg aus dem 13. Jahrhundert rekonstruieren zu können. Durch die archäologischen Ausgrabungen konnte auch die Erkenntnis gewonnen werden, das die mittelalterlichen Grundstücksparzellen sich bis heute weitgehend erhalten haben.
So richtig spannend wurde es für die Vereinsmitglieder, als sie Rekonstruktionen des mittelalterlichen Neuenburgs zu sehen bekamen. Diese Darstellungen wurden von Hans-Jürgen van Akkeren, ehrenamtlichen Beauftragten der Denkmalpflege des Regierungspräsidiums, angefertigt. Van Akkeren ist auf diesem Gebiet der Darstellung historischer Gebäude, Burgen und Festungsanlagen spezialisiert. Anhand von Katasterplänen und gesicherten Funden fertigt er mit einem 3D-Programm die gesamten Anlagen an und kann somit für jeden Laien einen Blick in die Vergangenheit gewähren. So erstellte van Akkeren für das interessierte Publikum aus Neuenburg auch eine Hochwassersimulation des Rheins, bei dem vermutlich im Jahre 1480 ein Drittel der Stadt zerstört wurde. (JvA)

Video auf Breisgau-Burgen.de


Hochwassersimulation: Hans-Jürgen van Akkeren

 

 


 

 

Die Badische-Zeitung berichtete unter folgenden Überschriften ebenfalls zu diesem Thema:

 

"Wie das Hochwasser von 1480 Teile Neuenburgs in die Rheinfluten riss

Es war die schlimmste Hochwasserkatastrophe in der Region im vergangenen Jahrtausend: 1480 spülte der Rhein die halbe Stadt Neuenburg weg. Wie, das veranschaulicht nun eine Computersimulation."

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/neuenburg/wie-das-hochwasser-von-1480-teile-neuenburgs-in-die-rheinfluten-riss

 


 

"Historische Exkursionen gelten als Geheimtipp

Geschichts- und Kulturkreis Neuenburg will auch die Vorträge im November zu bedeutsamen historischen Ereignissen beibehalten."

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/neuenburg/historische-exkursionen-gelten-als-geheimtipp

 


 

Handgefertigte Replik auf Pergament in Originalgröße (46 x 35 cm) von Hans-Jürgen van Akkeren, 06.10.2013.

Replik aus dem Graduale des Klosters Wonnental 1340—1360

Handgefertigte Replik auf Pergament in Originalgröße
(46 x 35 cm) von Hans-Jürgen van Akkeren, 06.10.2013.

„De sancto nycolao epicopus „Nikoloaus wirft Gold zu den drei Jungfrauen. Unter dem Buchstaben T dargestellt ist die Legende, wie der Bischof Nikolaus, mit Mitra und Stab, drei Mädchen Gold schenkt (hier ein goldener Apfel). Damit rettet er sie vor dem Schicksal, von ihrem Vater in ein Freudenhaus verkauft zu werden. Der rechts kniende Stifter stammt  wohl aus der Familie  von Schwarzenberg (Waldkirch). Sein Wappen: schwarzer Berg auf silbernen  (schwarz geworden) Feld. Die Schwarzenbergs waren im Breisgau reich begütert und zählten zu den Mitbegründern von Kenzingen. Ein Heinrich von Schwarzenberg war zu Beginn des 14. Jh. mit einer Tochter von Rudolf von Üsenberg verheiratet. Ein früherer Rudolf und dessen Bruder Burkhart waren wesentlich an der Gründungsphase Wonnentals beteiligt.“

(Auszug aus dem Buch: Das Graduale des Klosters Wonnental bei Kenzingen,
W. Heiland-Justi, 1. Auflage 2012)

Graduale-Wonnental_H-J.van.Akkeren

Das Wonnentaler Graduale entstand in der Zeit zwischen 1340 und 1360 und wurde vermutlich im Kloster Tennenbach angefertigt. Handgefertigte Replik auf Pergament in Originalgröße Hans-Jürgen van Akkeren.


 

Ausstellung Künstlertreff Kenzingen

29.Oktober bis 10. November 2013 Ausstellung des "Künstlertreff Kenzingen"

Im Ratssaal des Rathauses Kenzingen

 

Vernissage am 29. Oktober 19.00 Uhr im Ratssaal

Öffnungszeiten:
Samstags und Sonntags 11.00 bis 17.00 Uhr
Werktags zu den Öffnungszeiten des Rathauses.
Freitag, den 01. November 11.00 bis 17.00 Uhr

DSCF0415

DSCF0455

 


 

Weitere Beiträge...

Seite 5 von 6

Copyright © 2017 Atelier van Akkeren, Kunst & Geschichte. Alle Rechte vorbehalten.
WebDesign by Atelier van Akkeren.
Go to top