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Zitat von Albrecht Dürer:
«Item wer ein Moler will werden, der muß van Natür dorzu geschick sein. Item die Kunst des Malens würd baß durch Lieb und Lust gelernt dann durch Zwang. Item aus welchem ein großer künstreicher Moler soll werden, der muß ganz van Jugend auf darbei er- zogen werden. Item er muß van guter Werkleut kunst erstlich viel abmachen, bis daß er ein freie Hand erlangt.»

 

Sonntag 30. Juni 2019 Exkursion zur Burg Kürnberg im Bleichtal - 800 Jahre Kirnburg

800 Jahre Kirnburg (bei Bleichheim)

Wiederholungstermin am 30. Juni 2019

Wanderexkursion „Im Schatten der Burg Kürnberg“ am 30. Juni 2019

mit Burgführer Hans-Jürgen van Akkeren

Foto Lahrer Zeitung 2019-06-13
Im mittelalterlichen Gewand erläuterte Hans-Jürgen van Akkeren (rechts) am 19. Mai 2019 60 Teilnehmern mittelalterliche Geschehnisse rund um die Kirnburg.

Foto: Ehrmann Foto: Lahrer Zeitung

Link zum Presseartikel: https://www.lahrer-zeitung.de/inhalt.herbolzheim-mehr-fuehrungen-zum-jubilaeum.db373a9f-55e7-4b29-a48f-3f5ca0a3ffc7.html

 

 

2019 jährt sich der erste urkundliche Nachweis der Burg Kürnberg zum 800. Mal. Dieses Jubiläum ist Anlass sich mit dem Wahrzeichen des Bleichtals näher zu befassen. Mit neu gestalteten Informationstafeln, Exkursionen und Vorträgen wird der aktuelle Forschungsstand zusammengetragen und für die Geschichtsinteressierten aus nah und fern aufbereitet.

Über mehr als 400 Jahre war die Burg repräsentativer Wohnsitz, Befestigung, Herrschafts- und Verwaltungszentrum im nördlichen Breisgau. Von der einstigen stattlichen Burg Kürnberg zeugen heute nur noch Mauerreste, Geländespuren, einige Schriftquellen und archäologische Funde. Wer sich auf eine Entdeckungsreise einlässt, kann aber auch im Umfeld der einstigen Wehranlage viel Interessantes finden.

Der Berg, auf dem die Kirnburg steht, heißt Kirnhalde, Kirnberg. Ein lang gezogener Bergrücken, der nach Westen sanft und nach Osten steil abfällt. Er gab der Burg ihren Namen. Auf der anderen Seite des Kirnbachtals liegen die „Kirnhalden“. Im westlichen Bereich vom Erzbuck und dem Holderau fanden sich die ersten Mühlsteine an ihrem Entstehungsort. Interessant ist die Tatsache, dass das alte mittelhochdeutsche Wort für Mühlstein „Kürn“, „Kürne“ und später „Kirn“ heißt. Die Kirnburg wird erstmals urkundlich am 16. November 1219 als „castro nostro Kvrinberc in prima porta“ erwähnt.

Die Exkursion startet am 30. Juni um 13:45 Uhr bei der Kirnburghalle in Bleichheim.
Auf dem Weg von Bleichheim bis zur Burgruine berichtet Burgführer Hans-Jürgen van Akkeren über die spannende Vergangenheit der Herrschaft Üsenberg und ihre Burg Kvrinberc mit Themen über die Mühlsteinproduktion, dem Bergbau, dem Duttenbrunnen und die Wasserversorgung zur Burg, der Schlosswiese und dem Schlosshof, das Königssträßle zur Burg und die Vorwerke der Burganlage.

Treffpunkt: Kirnburghalle Bleichheim

Beginn der Exkursion: 30. Juni 2019, 13:45 Uhr. Dauer ca. 2,5 Stunden.

Die Vereinsgemeinschaft Bleichheim sorgt gegen eine Spende am Ende der Exkursion an der Kirnburg für Vesper und Getränke.

Kosten Führung: 6,- € Erwachsene, Kinder frei

Festes Schuhwerk ist erforderlich. Teilnahme auf eigene Gefahr, keine Haftung für Wegeunfälle durch den Veranstalter. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Exkursion führt durch den Wald, bitte beachten Sie, dass das Rauchen im Wald verboten ist!

 

Infos unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Siehe auch: Veranstaltungskalender 800 Jahre Burg Kürnberg

 


 

 

Schreiben wie im Mittelalter am 26.05.2019 im Museum Eichstetten

Schreiben wie im Mittelalter

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Mittelalterliches Skriptorium  Atelier van Akkeren für Kunst & Geschichte
 
Am Sonntag, den 26. Mai 2019 wird Hans-Jürgen van Akkeren im Gewand eines mittelalterlichen Schreibers eine Nachahmung der Marktrechtsurkunde von 1418 mit mittelalterlichem Schreibwerkzeug im Museum Eichstetten erstellen.
 

Herstellung von handgeschriebenen Faksimiles

Herstellung von handgeschriebenen Faksimiles – Kopie einer mittelalterlichen Urkunde

Studien- und Übungsarbeiten

Vor der Erstellung eines Faksimiles wird zuvor die Handschrift einstudiert. Für diese Studie wird bereits mit Gänsefeder und Eisengallustinte auf Ziegenpergament geschrieben.

Jede Handschrift hat ihren eigenen Charakter und muss vor der Erstellung einer abschließenden Arbeit ausgiebig eingeübt werden. Das entsprechende Schriftbild ist zudem von der zugeschnittenen Spitze der Schreibfeder abhängig. Daher wird während der Übungsarbeit die Schreibfeder durch Feinschliff angepasst, bis das Schriftbild mit dem Original übereinstimmt.

Für diese Studienarbeit wurde die Urkunde aus dem General Landesarchiv Karlsruhe (GLA KA) mit der Signatur 24 Nr. 946 verwendet. Rudolf I. von Üsenberg urkundet am 16. Nov. 1219 auf seiner Burg in „castro nostro Kvrinberc in prima porta“.

 

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Die Studienarbeit zeigt den oberen Teil der Urkunde GLA KA Signatur 24 Nr. 946.

 

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Die Gänsefeder benötigt für das entsprechende Schriftbild den richtigen Schliff. Die Anfertigung der Schreibspitze ist eine Kunst für sich.
Das hell gegerbte Ziegenpergament wird nach Abschluss der Arbeit mit Pigmentfarben patiniert.


 

SWR Landesschau vom 19.03.2019 - Mit Feder, Pergament und Tinte

SWR Landesschau vom 19.03.2019

Mit Feder, Pergament und Tinte

Auf der Suche nach seinen Wurzeln entdeckt Hans-Jürgen von Akkeren seine Liebe zum Mittelalter. Heute werden seine kunstvollen Kopien mittelalterlicher Dokumente in Museen ausgestellt.

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/Mit-Feder-Pergament-und-Tinte...

 


 

Ausstellung erinnerte an die Zähringer

 
 

Burgen und Fehden

Eine Ausstellung erinnerte an die Zähringer, die Gründerväter Freiburgs und weiterer elf Städte.
 
Der Tod des letzten Zähringerherzogs Bertold V. im Jahr 1218 ist ein Anlass für die Jubiläumsschau „Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit“, die vom 14.12.2018 bis 01.02.2019 in der Meckelhalle im Sparkassen-Finanzzentrum in Freiburg mit 3D-Rekonstruktionen der mittelalterlichen Stadt Freiburg und der Zähringer Burg auf dem Freiburger Schlossberg von Hans-Jürgen van Akkeren zu sehen war. Ab März 2019 beginnt die Ausstellung, die von Historikern der Albert-Ludwigs-Universität miterarbeitet wurde, eine große Tournee durch alle elf weiteren Zähringerstädte.
 
 
 

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