Zitat von Albrecht Dürer:
«Item wer ein Moler will werden, der muß van Natür dorzu geschick sein. Item die Kunst des Malens würd baß durch Lieb und Lust gelernt dann durch Zwang. Item aus welchem ein großer künstreicher Moler soll werden, der muß ganz van Jugend auf darbei er- zogen werden. Item er muß van guter Werkleut kunst erstlich viel abmachen, bis daß er ein freie Hand erlangt.»

 

Ab 2. Mai 2018 Uni Freiburg: 3D-Rekonstruktion Freiburg-Neuburg um 1350

Ausstellung ab 2. Mai 2018 in der Universitätsbibliothek Freiburg

Ausstellung zur mittelalterlichen Vorstadt Freiburg-Neuburg um 1350

Archäologen des LAD entdecken die Closnergasse, Wissenschaftler der Uni Freiburg die handschriftlichen Quellen

Während den Ausgrabungen entlang der Deutschordenstraße im Jahre 2016 entdeckte das Landesamt für Denkmalpflege eine alte mittelalterliche Straße, die als Closnergasse lokalisiert werden konnte. Zusammen mit punktuellen früheren Beobachtungen konnte ein Teil des ehemaligen Stadtplans der Neuburg rekonstruiert werden.

 

Ausstellung ab 2. Mai 2018 in der Universitätsbibliothek Freiburg

Zugang während den Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek öffentlich zugänglich

Im Rahmen einer universitären Übung unter der Leitung von Dr. Balázs Nemes zu Handschriften aus dem Kloster Adelhausen, findet ab dem 2. Mai eine kleine Poster Ausstellung in der Universitätsbibliothek Freiburg zu deren Öffnungszeiten statt, in der die Handschriften und ihre Kontexte präsentiert werden.  Während den Recherchen ist es der Universität Freiburg gelungen, die Besitzerin einer der Handschriften in der Freiburger Closnergasse um 1390 zu verorten.

Bezüglich 1390 diente der Uni Freiburg als Quelle ein Weinungeldbuch der Stadt Freiburg, das die Jahre 1390 und 1391 umfasste und nach Zünften (und anderen Kriterien) geordnet, die zahlungspflichtigen Personen der Stadt auflistet.
(Signatur Weingeldbuch 1390/91: Stadtarchiv Freiburg E1 A III h Nr. 1)

Als weitere ähnliche Quelle in der die gesuchte Person jedoch nicht auftauchte, die jedoch ähnlicher Art ist, könnte ein Gewerftbuch von 1385 ganz interessant sein. (Signatur Gewerftbuch 1385: Stadtarchiv Freiburg E1 A II a 1 Nr. 1)

Die archäologisch-historische 3D-Rekonstruktion von Hans-Jürgen van Akkeren wird in der Ausstellung der Universitätsbibliothek Freiburg gezeigt.

 

Vorstadt Freiburg-Neuburg um 1350 Closnergasse - van Akkeren

Rekonstruktion: Hans-Jürgen van Akkeren 2016
Im Hintergrund ist das Freiburger Münster und links oben im Bild die ehemalige Burg der Zähringer auf dem Schlossberg erkennbar.

Weitere Links:


Rekonstruktion des Klosters St. Margarethen in Waldkirch

Buchvorstellung im Elztalmuseum am 05. Oktober 2017 

Das Kloster St. Margarethen in Waldkirch

mit Rekonstruktion des Kloster St. Margarethen

Rekonstruktion Kloster St. Margarethen in Waldkirch um 1400 von H-J. van Akkeren

Bild: Rekonstruktion für das Buch "Das Kloster St. Margarethen in Waldkirch" von Hans-Jürgen van Akkeren in Zusammenarbeit mit Dr. Andreas Haasis-Berner.


Fast 900 Jahre prägten das Frauenkloster und das Kollegiatstift St. Margarethen in Waldkirch das geistige Leben im Elztal und darüber hinaus. Im Hinblick auf die Heimattage 2018, bei denen der Gründung des Klosters im Jahre 918 gedacht wird, hat Andreas Haasis-Berner ein Buch über die Geschichte des Frauenklosters geschrieben. Darin wird erstmals umfassend die Entstehung und Bedeutung des Klosters für das Elztal und den Breisgau dargelegt. Einen umfangreichen Teil nimmt auch die Geschichte der Klostervögte, der Herren von Schwarzenberg, ein.

Das reich bebilderte Buch hat einen Umfang von 430 Seiten und wird 28 Euro (bis 10.10.2017), danach 35 Euro kosten.    

Donnerstag, 05.10.2017

Beginn 19:00 Uhr im Barocksall des Elztalmuseums

www.stadt-waldkirch.de


Das Buch ist unter den folgenden Adressen erhältlich:

  • Tourist-Info, Marktplatz 1-5, 79183 Waldkirch, Tel: 07681 19433
  • Elztalmuseum, Kirchplatz 14, 79183 Waldkirch
  • Buchhandlung Augustiniok, Lange Straße 29, 79183 Waldkirch
  • und per Bestellung im Stadtarchiv Waldkirch, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Tel: 07681 474 08 57

 


 

Faksimile Das Nibelungenlied und die Klage 14. Jh.

Faksimile "Das Nibelungenlied und die Klage" 14. Jh.

 

Hans-Juergen.van.Akkeren.Nibelungenlied.und.die.Klage

 

Das Buch der "Chreimhilden"

Faksimile von Hans-Jürgen van Akkeren

 

Beschreibstoff: Kalbspergament 260 x 170 mm

Tusche: Eisengallustinte mit Gänsefeder geschrieben, blaue und rote Initialen mit Goldschmuck

Titel: Das Nibelungenlied und die Klage

Quelle: Bayerische Staatsbibliothek, Digitalisierungszentrum, Handschrift D - BSB Cgm 31, [S.i.], 14. Jh.

Zur Handschrift: http://www.mr1314.de/2641

 

Abbildung: Faksimile "Die Klage" Cgm 31

Replik.Niebelungenlied.die.Klage.1      Replik.Niebelungenlied.die.Klage.2


 

2 Repliken der Düsseldorfer Pessach Haggadah für das Archäologische Landesmuseum in Konstanz

Zwei Repliken auf Kalbspergament der Düsseldorfer Pessach Haggadah
für das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg in Konstanz

 

Duesseldorfer.Pessach.Haggada.1.1430.Replik.Atelier-van-Akkeren.de    Duesseldorfer.Pessach.Haggada.2.1430.Replik.Atelier-van-Akkeren.de
Repliken der Düsseldorfer Pessach Haggada. Die Originalen entstanden um 1430.

Eine um 1430 am Mittelrhein oder am Bodensee entstandene Passach-Haggadah. Die ganzseitigen Miniaturen sind durch gotische Gebäude strukturiert, und es gibt zahlreiche Abbildungen von Büchern. Die abgebildeten Menschen tragen sowohl prächtige als auch einfache Gewänder und eine Vielzahl verschiedener Kopfbedeckungen.

 

Repliken des Darmstädter Pessach Haggadah

von Hans-Jürgen van Akkeren

Hans-Juergen.van.Akkeren.2017

Die Anfertigung von zwei Repliken des Darmstädter Pessach Haggadah ist meine bislang spannendste künstlerische Herausforderung. Sie entstand für die Ausstellung „Zu Gast bei Juden“ am Archäologischen Landesmuseum in Konstanz (8. April bis 29. Oktober 2017).
Die prachtvolle Bilderhandschrift ist um 1430 am Mittelrhein oder am Bodensee geschaffen worden. Sie befindet sich heute in der Universität Heidelberg. Solche Bücher dienten als Handlungsanweisungen bei dem Fest vor dem Erev Pessach.
Das Kalbspergament wurde zunächst nach meinen Empfehlungen von einem spezialisierten Handwerker sorgfältig vorbehandelt. Ich habe es dann mit Farben aus hochwertigen mineralischen Pigmenten bemalt. Bis zur Fertigstellung von jeder der beiden Seiten habe ich etwa 100 Stunden gebraucht.
Seit vielen Jahren experimentiere ich mit mittelalterlichen Mal- und Schreibtechniken. Große Aufmerksamkeit genießen Nachschöpfungen der Wonnentaler Liederhandschrift (Graduale) aus der Zeit um 1360 oder der Waldkircher Stadtrechtsurkunde von 1300.

Großen Wert lege ich darauf, dass das Faksimile auch die Fehlstellen und Fehler des Originals aufweist (Siehe Bildausschnitte).

 

Replik1.Aussschnitt1.Duesseldorfer.Pessach.Haggada.Atelier-van-Akkeren.de  Ausschnitt2
Bildausschnitte der beiden Repliken von Hans-Jürgen van Akkeren

 

Sonderausstellung Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg

Zu Gast bei Juden. Leben in der mittelalterlichen Stadt

In Konstanz vom 8. April bis 29. Oktober 2017.

Kooperationspartner und Schirmherrschaft

Eine gemeinsame Ausstellung des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg (ALM) und des Exzellenzclusters ‚Kulturelle Grundlagen von Integration’ der Universität Konstanz. Für die Übernahme der Schirmherrschaft danken wir Herrn Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Jüdisches Leben im Bodenseegebiet

Wer im späten Mittelalter die Städte im Bodenseeraum besuchte, traf wie selbstverständlich im bunten Trubel auch auf deren jüdische Bewohner. Über 250 Jahre lang, von etwa 1200 bis etwa 1450, waren jüdische Familien Teil der städtischen Kultur des Mittelalters. Die Juden pflegten Beziehungen zu Klerikern, Rittern und Kaufleuten, betrieben theologische Studien und waren kosmopolitisch vernetzt bis nach Frankreich, Italien und Böhmen. Die städtische Kultur des Mittelalters am Bodensee war - in dieser Hinsicht der Gegenwart nicht unähnlich - von einem multireligiösen und multikulturellen Alltag geprägt. Ab dem Beginn des 14. Jahrhunderts wurde das Zusammenleben durch brutale Verfolgungswellen immer wieder unterbrochen. Schließlich beendete die Vertreibung der Juden aus den Städten im 15. Jahrhundert die gemeinsame Kultur, und das jüdische Erbe wurde weitgehend zerstört. Durch diese gezielte Vernichtung ist die gemeinsame Geschichte fast vergessen. Falsche Vorstellungen haben sich unter Juden wie Nichtjuden über diese Epoche ausgebreitet. Anders als angenommen lebten die Juden der Bodenseeregion zum Beispiel keineswegs in Ghettos, sondern oft im Zentrum der Städte und hatten christliche Nachbarn.

Die Ausstellung

Die Erforschung der bedeutenden Kulturregion Bodensee fand bisher nahezu ohne Berücksichtigung ihrer jüdischen Anteile statt. Die Sonderschau hingegen präsentiert das gemeinsame kulturelle Erbe von Juden und Christen im erweiterten Bodenseegebiet im Rahmen des Programms zum „Jahr der Religionen“ der Konstanzer Konzilsfeierlichkeiten 2017. Damit soll der jüdische Aspekt dieser Kulturen zum einen in der Kulturgeschichte des Bodenseeraumes und zum anderen in der Geschichte der Juden in Europa verankert werden. Dafür wurde die Forschung zusammengetragen und die wenigen und zerstreuten Spuren des jüdischen Erbes gesichert. Viele der raren Zeugnisse sind bisher schlecht erforscht. Gemeinsam mit Studierenden der Universität Konstanz hat die Professorin für die Geschichte der Religionen, Prof. Dr. Dorothea Weltecke, diese Hinterlassenschaften intensiv untersucht und stellt nun erstmals die neuen Forschungsergebnisse vor.

Die Besucherinnen und Besucher begegnen vor allem der Bilderwelt der Juden am Bodensee als dem besonders herausragenden Zeugnis der mittelalterlichen jüdischen Kultur der Region. Bildquellen wurden bisher vor allem dazu genutzt, um den diskriminierenden und aggressiven Blick auf Juden im Mittelalter zu verstehen. Dagegen werden erst seit wenigen Jahren von Juden in Auftrag gegebene Bilder gewürdigt. Diese Perspektive wird hier zum ersten Mal in einer Ausstellung erfahrbar.

Die Ausstellung ist zweisprachig in Deutsch und Englisch.

Die Exponate

Faksimile des Darmstädter Pessach Haggadah von Hans-Jürgen van Akkeren

Neben Medieninstallationen zeigt die Ausstellung prunkvolle Exponate wie hebräische Prachthandschriften, die in Konstanz oder in benachbarten Städten hergestellt wurden. Aber auch stille Zeugen jüdischen Lebens sind zu sehen, deren Bedeutung sich erst auf den zweiten Blick erschließt. Dazu gehören neben Gebrauchshandschriften, Urkunden und Siegeln weitere Gegenstände, die mit jüdischem Leben in Verbindung stehen.

Im Zentrum der Ausstellung befindet sich die Nachbildung einer mittelalterlichen jüdischen Züricher Wohnstube. Bild- und Schriftquellen sowie materielle Überreste werden als Spurenlese erfahrbar und vermitteln einen Eindruck vom Miteinander und von der wiederkehrenden Gewalt in der Welt der Bodenseestädte.

Es werden kostbare Leihgaben präsentiert, die sich heute in Oxford, Budapest, Darmstadt, Hamburg, München, Zürich und an weiteren Orten befinden. Sie wurden bisher nie zusammen gezeigt und kehren nun zum ersten Mal zum Ort ihrer Entstehung zurück.

Der Ausstellungsort

Der Ort der Sonderschau in Konstanz bietet die einmalige Möglichkeit, Ausstellung und Erinnerungsorte jüdischer Geschichte in der Konstanzer Altstadt im Rahmen von Führungen zu verknüpfen.

Begleitpublikation

Zur Ausstellung erscheint im Stadler Verlag ein umfangreicher Begleitband. Der Katalog bietet dem historisch interessierten Laien sowie dem wissenschaftlichen Publikum einen Einblick in die jüdisch-christliche Geschichte des erweiterten Bodenseegebietes auf der Grundlage neuester Ergebnisse durch junge Konstanzer Forscher und international anerkannte Spezialisten. Er umfasst mit seiner reichen Bebilderung auch einen Katalog der Exponate und interpretiert diese im historischen Rahmen. Preis 19,80 €

Rahmenprogramm

Begleitend zur Sonderausstellung wird eine Vortragsreihe sowie ein umfangreiches Vermittlungs-programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Museum - auch kombiniert mit Führungen in der Stadt Konstanz - angeboten.

Eintrittspreise

7,- €, ermäßigt 5,- €, Kinder (6-18 J.) 1,- €, Familien 14 €, Schüler- und Jugendgruppen 1 € pro Person, 2 Begleitpersonen frei.
Gruppenführungen auf Anfrage.

Ausstellungsort: Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Benediktinerplatz 5, D-78467 Konstanz

Öffnungszeiten: Ganzjährig Dienstag-Sonntag, feiertags 10-18:00 Uhr, montags geschlossen.

http://www.konstanz.alm-bw.de/de/zu-gast.html

Landesausstellung Konstanz 2017


 

19.03.2017 Mittelalterliches Scriptorium im Archäologischen Landesmuseum BW in Konstanz mit Hans-Jürgen van Akkeren

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg

Tag der offenen Tür am 19.03.2017

Zwischen Himmel und Erde - Von Jagdzauber bis Kaiserkult

Sonntag, 19.03.2017

Der Tag der offenen Tür wird jedes Mal zum Geburtstag des Archäologischen Landesmuseums gefeiert. Diesmal steht ein ganz besonderes Datum an, denn das Museum wurde vor 25 Jahren am 14. März 1992 eröffnet.

Bei diesem Tag der offenen Tür widmen wir uns einem besonderen Thema, den geheimen und öffentlichen Kulten, Ritualen
und Glaubensäußerungen, die die Menschheit schon seit Jahrtausenden umtreibt: Von der mutmaßlichen Jagdmagie der Altsteinzeit, der Ahnenverehrung der Jungsteinzeit über den Kaiserkult der Römer bis hin zu den christlichen Bräuchen der gerade „bekehrten“ Alamannen.

Spannende Vorführungen gewähren Einblicke in lang zurückliegende Vorstellungen von den Dingen zwischen Himmel und Erde oder der Besetzung des jeweiligen Götterhimmels. Führungen durch das Museum erläutern die archäologischen Überreste der unterschiedlichsten Kultausübungen. Mitmachaktionen für die ganze Familie wie Anfertigung  altsteinzeitlicher Tierfiguren, das Bemalen römischer Götterfiguren oder die Herstellung von Goldblattkreuzen mit Pressmodeln stehen selbstverständlich ebenfalls auf unserem Programm! Das entzückende Stück „Ali und die Zaubervögel“ des Puppentheaters Kassandra feiert zudem an diesem Tag seine Premiere bei uns!

„Ein mittelalterliches Scriptorium“

Im Foyer des Museums finden Sie die Mitmachaktion "Ein Mittelalterliches Scriptorium" von Hans-Jürgen van Akkeren. Neben zahlreichen Informationen über Erscheinungsformen und Aufbau mittelalterlicher Urkunden, Herstellung des Beschreibstoffs, der Schreibtinte und Siegel, können Sie in der Mitmachaktion unter seiner Leitung das Handwerk eines mittelalterlichen Schreibers ausüben.

Für das leibliche Wohl aller Besucher ist natürlich gesorgt: die Damen von Inner Wheel Konstanz-Constantia versorgen Sie auch dieses Jahr mit Köstlichkeiten aller Art.

Der Eintritt ins Museum ist am Tag der offenen Tür frei.
Für die Mitmachaktionen ist ein zusätzlicher Materialbeitrag zu entrichten.

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg

http://www.konstanz.alm-bw.de/de/
Benediktinerplatz 5
78467 Konstanz


Seite 2 von 7

Copyright © 2018 Atelier van Akkeren, Kunst & Geschichte. Alle Rechte vorbehalten.
WebDesign by Atelier van Akkeren.
Go to top