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Zwei Urkundenrepliken aus dem Ratssaal Kenzingen fachgerecht restauriert und neu gerahmt
Bürgermeister Dirk Schwier zeigte sich beeindruckt von der neuen Präsentation
Kenzingen, den 21.02.2026
Im Ratssaal des Rathaus Kenzingen hängen zwei Repliken mittelalterlicher Urkunden, die nach Einschätzung in den 1960er Jahren gestaltet wurden.
Im Auftrag der Stadt Kenzingen wurden beide Objekte nun umfassend instandgesetzt, die Siegel repariert und eine zeitgemäße, konservatorisch sichere Neurahmung umgesetzt. Ausgeführt wurden die Arbeiten durch den Künstler Hans-Jürgen van Akkeren vom Atelier van Akkeren für Kunst und Geschichte aus Kenzingen.
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Übergabe der neu gerahmten Urkundenreplikate: links Bürgermeister Dirk Schwier (Kenzingen) und Hans-Jürgen van Akkeren.
Die neu gerahmten Urkunden wurden im Ratssaal des Rathauses Kenzingen von Bürgermeister Dirk Schwier empfangen. Bürgermeister Schwier zeigte sich sichtlich erstaunt darüber, in welcher würdigen und zugleich modernen Präsentation die beiden Urkundenrepliken den Ratssaal nun schmücken und wie klar die Objekte durch die neue Rahmung zur Geltung kommen. Zugleich betonte er, man sei sehr froh, für diesen Auftrag Hans-Jürgen van Akkeren gewonnen zu haben. Van Akkeren gilt als Spezialist für Faksimilierungen mittelalterlicher Urkunden mit Siegel und bringe hierfür die erforderliche Erfahrung und fachliche Präzision mit.
Bei den Repliken handelt es sich um Darstellungen zweier zentraler Dokumente der Stadtgeschichte: Die erste Urkundenreplik bezieht sich auf den 13. Februar 1283 und thematisiert die Genehmigung durch König Rudolf von Habsburg, wonach die Brüder Hesso und Rudolf III. von Üsenberg Kenzingen mit Rechten und Freiheiten ausstatten und das Stadtrecht nach Freiburg im Breisgauer Vorbild verleihen dürfen. An dieser Replik war das Siegel im Laufe der Jahre abgefallen und lag lose in der alten Rahmung. Die zweite Urkundenreplik behandelt die Stadtrechtsverleihung vom 6. Juli 1283, die von den gleichnamigen Brüdern von Üsenberg sowie acht weiteren Zeugen bestätigt wurde – insgesamt mit zehn anhängenden Siegeln. Auffällig war dabei, dass die Siegel der Repliken nicht dem Zustand der Originalsiegel entsprechen: Während die Siegel der Originalurkunden Beschädigungen und Fehlstellen aufweisen, sind die Replik-Siegel vollständig ausgeprägt, was auf die Verwendung von Abgüssen intakter Siegel als Vorlage schließen lässt.
Vor Beginn der Arbeiten durch Hans-Jürgen van Akkeren zeigte sich ein deutlicher Sanierungsbedarf. Die vorhandenen dunklen Holzrahmen waren nicht mehr zeitgemäß und ließen die Objekte optisch schwer wirken. Zusätzlich wurde bei beiden Urkunden ein gleichfarbig beiges Passepartout verwendet, wodurch der nötige Kontrast fehlte und Schriftbild wie Siegel nur unzureichend zur Geltung kamen. Bei der Stadtrechtsurkunde mit zehn Siegeln traten zudem mechanische Schäden an den Befestigungen der Schnürungen zutage: Da die Siegel nicht auf dem Passepartout fixiert waren, konnten sich über Jahre Bewegungen innerhalb der Rahmung auf die Aufhängungen übertragen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Schnürungen nicht durchgehend geführt sind, sondern ihre Enden im Siegelmaterial eingegossen wurden – diese Einbettungen hatten sich gelockert und mussten stabilisiert werden.
Im Zuge der Maßnahme wurden beide Urkundenrepliken in neuen Objektrahmen gefasst, die sowohl Schutz als auch eine deutlich bessere Präsentation ermöglichen. Die Rahmenleisten wurden in „Levadas Silber“ ausgeführt, Passepartout und Abstandsleisten in Farbe „Himbeere“ gewählt, um eine klare, moderne Wirkung mit spürbarem Kontrast zur Urkunde zu erreichen. Für den Schutz vor UV-bedingter Alterung kam „Museumsglas UV 92“ zum Einsatz. Nach der Instandsetzung der Siegel mittels Gießwachs wurden die Repliken konservatorisch schonend montiert: Urkunden und Siegel wurden jeweils mit 3 mm starkem Filz auf dem Passepartout befestigt. Zusätzlich wurden 3 mm dicke Filzstreifen zwischen Urkunde und Passepartout als Abstand und Fixierung eingesetzt, wodurch ein gezielter Schwebeeffekt entsteht und zugleich schädliche Bewegungen verhindert werden. Die gelockerten Schnürungsenden an den Siegeln wurden mit Gießwachs wieder sicher eingesetzt, um die vorhandene Konstruktionsweise zu erhalten und dauerhaft zu stabilisieren. Abschließend wurde die Rückseite der Rahmen staubdicht und materialgerecht verschlossen – mit „Filmoplast T 30 mm Weiß selbstklebend“, einem säurefreien Zellwollgewebe.
Mit der Reparatur der Siegel und der Neurahmung sind beide Urkundenrepliken nun langfristig geschützt, mechanisch stabil gelagert und zugleich deutlich wirkungsvoller präsentiert. Damit bleiben zwei wichtige Zeugnisse der Kenzinger Stadtgeschichte im Ratssaal nicht nur sichtbar, sondern auch dauerhaft gesichert.
Urkunden nach und vor der Restaurierung:
Fotografie der originalen Stadtrechtsurkunde Kenzingen von 1283. Quelle: Generallandesarchiv Karlsruhe, Signatur: 21 Nr. 4297 Vorderseite:
Siegel:
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Faksimile der "Hausordnung" von König Heinrich I. aus dem Jahr 929
für das Stiftsmuseum in Quedlinburg, die sogenannte Heinrichsurkunde.
Beschreibstoff des Faksimiles ist Kalbspergament. Das Schriftbild entspricht dem Original und wurde mit Eisengallustinte und Gänsefeder geschrieben. Das Pergament wurde anschließend patiniert.
Größe des Pergaments: Breite = 71 cm; Höhe = 57 cm. Durchmesser des Siegels, Vorderseite = 64 mm.
Signatur der Urkunde: Landesarchiv Sachsen-Anhalt (LASA), U 9, A Ia Nr. 2, (Landesarchiv Sachsen-Anhalt, Brückstraße 2, 39114 Magdeburg).
"Heinrich I. - RI II,1 n. 24
929 sept. 16, Quitilingaburg
bestimmt in der absicht sein haus zu bestellen, in gesetzlicher weise, in anwesenheit seiner getreuen, mit zustimmung seines sohnes Otto, auf bitte der bischöfe grossen nnd grafen seiner süssesten gemalin Mahthilde die erbgüter zu Quedlinburg (vgl. no 302), Pöhlde, Nordhausen (vgl. no 518), Grone und Duderstadt mit den burgen (civitates) liten hörigen, auch den dienstleuten dieser orte (interiorem familiarum collegionem intrinsecus famulantium) mit aller fahrhabe und den daselbst befindlichen marställen (vgl. Waitz Heinrich I. 3 99) und allem andern zubehör als wittum. Simon not. adv. Hiltiberti archicapp. Or. Berlin aus dem Quedlinburger archive. ‒ Mader Ant.Brunsvic. 102 no 1 = Heineccius Ant. Goslar. 13, = Leuckfeld Ant. Poeld. 15 = Gundling De Henrico aucupe 312 no 14 = Leibnitz Ann. 2,387; Rechtl. Deduction vom J. 1696 Beyl. 1 no 2; Kettner Quedlinb. Kirchenhist. Beil. 2 no 1 = Lünig RA. 18b, 182 no 1 = Heumann Comm. de re dipl. imperatric. 104 mit 928; Kettner Ant. Quedlinb. 2 no 1 = Emminghaus C. i. Germ. ed. II, 1,11 no 25; Leuckfeld Ant. Halberstad. 632 no 16 = Rehtmeier Braunschweig-Lüneb. Chr. 194 = (Lesser) Hist Nachr. von Nordhausen 15; Eckhart Hist. gen. Sax. 27; Baring Clavis dipl. ed. I,53 = ed. II,48; Leyser Comm. de lachis Loubae 4 mit 927 = Leyser Opusc. 206; Erath C. d. Quedlinb. 2 no 3 mit facs. = Schönemann Cod. für pract. Dipl. 1,57 no 33 = Spangenberg Lehre vom Urkundenbeweise 2, 276 no 119 = Janicke Quedlinb. UB. 1,2 no 2; Jaffé Dipl. 5 no 4; M. G. DD. 1, 56 no 20; *facs. Berliner Abbild. I,21. ‒ Die hier genannten orte mit ausnahme von Grone waren der königin schon durch no 17 verliehen; über die durch den besondern anlass hervorgerufenen abweichungen vom kanzleibrauch in schrift und stil vgl. die vorbemerkung M. G. DD. 1, 55."
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Faksimile der wertvollen Heinrichsurkunde feierlich übergeben – Ausstellung im Stiftsmuseum Quedlinburg ab 2026
Am 1. Oktober 2024 wurde ein bedeutendes Highlight für das Stiftsmuseum Quedlinburg in feierlichem Rahmen übergeben: Ein detailgetreues Faksimile der sogenannten Heinrichsurkunde. Uta Siebrecht, Leiterin des Fachbereichs 4 für Internen Service, Museen und Kultur (Halberstädter Straße 46, 06484 Quedlinburg), nahm das sorgfältig angefertigte Faksimile von Hans-Jürgen van Akkeren entgegen, der es mit größter Präzision erstellt hat.
Das Faksimile wurde auf traditionellem Kalbspergament angefertigt, wobei die Schrift mit einer Gänsefeder und Eisengallustinte ganz nach mittelalterlichem Vorbild aufgebracht wurde. Auch das Siegel der Urkunde wurde aufwendig von Hand rekonstruiert. Um den Eindruck der Authentizität zu verstärken, wurde die Urkunde nach dem Vorbild des Originals patiniert. Besucher des Museums werden das Gefühl haben, vor einem echten Stück Geschichte zu stehen.
Das Stiftsmuseum ist derzeit aufgrund umfangreicher Umbauarbeiten geschlossen und wird voraussichtlich im Jahr 2026 wiedereröffnet. Ab diesem Zeitpunkt wird das Faksimile der Heinrichsurkunde einen festen Platz in der neuen Ausstellung einnehmen. Es ist ein zentraler Bestandteil der geplanten Präsentationen, die die Geschichte Heinrichs I. und die Bedeutung der Quedlinburger Stiftsgründung in den Fokus rücken.
Die Heinrichsurkunde selbst ist ein bedeutendes Dokument der deutschen Geschichte. Sie legt die Nachfolge Heinrichs I. fest und stattet seine Frau Mathilde mit den Besitztümern aus, die später die Grundlage für das Quedlinburger Stift bildeten. Die Ausstellung wird diese historisch wertvolle Urkunde in neuem Glanz erstrahlen lassen.
Das Exponat, das in der Ausstellung seinen Platz finden wird, ist die „Hausordnung“ von König Heinrich I. aus dem Jahr 929. Dieses seltene Dokument, das Heinrichs Nachfolge regelt, wird von aktuellen Forschungen jedoch als Fälschung aus dem Jahr 970 angesehen. Trotz dieser spannenden Erkenntnisse bleibt das Dokument von unschätzbarem Wert, insbesondere da das originale Siegel Heinrichs I. höchstwahrscheinlich echt ist. Dieses „historische Rätsel“ verleiht der zukünftigen Ausstellung eine besonders faszinierende Dimension.
Uta Siebrecht betonte bei der Übergabe die Bedeutung solcher Faksimiles für das Museum: „Durch die Nachbildung der Heinrichsurkunde ermöglichen wir es den Besuchern, ein Stück unserer mittelalterlichen Geschichte hautnah zu erleben, ohne das empfindliche Original zu gefährden. Dank der Präzision und Detailgenauigkeit des Faksimiles bleibt die Geschichte für kommende Generationen lebendig.“
Mit der Wiedereröffnung des Stiftsmuseums im Jahr 2026 erwartet die Besucher eine eindrucksvolle Ausstellung, die die Geschichte Heinrichs I. und die Gründung des Quedlinburger Stifts in den Mittelpunkt rückt. Das Faksimile der Heinrichsurkunde wird dabei zu einem der Hauptanziehungspunkte für Geschichtsinteressierte und Besucher aus aller Welt.
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Übergabe der Heinrichsurkunde an Uta Sibrecht am 1. Okt. 2024, Leiterin des Fachbereich 4 Interner Service, Museen und Kultur, Halberstädter Straße 46, 06484 Quedlinburg.
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Digitalisat der originalen Heinrichsurkunde (929).
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Faksimile der Gründungsurkunde der Universität Heidelberg 1385 Oktober 23
Faksimile Juni 2023: Hans-Jürgen van Akkeren
Beschreibstoff Ziegenpergament, ungeschliffen, patiniert. Das Schriftbild entspricht dem Original und wurde mit Eisengallustinte und Gänsefeder geschrieben.
Signatur: Universitätsarchiv Heidelberg, XII,1 Nr. 1 – Genua, 1385 Oktober 12 Zitierlink: https://doi.org/10.11588/diglit.45490#0007
Faksimile Urkunde, Breite: 59,5 cm Höhe: 35 cm
Faksimile Siegel aus Blei, Durchmesser 35 mm. Schnürung aus Seide, 10 rote und 5 gelbe Fäden mit einer Gesamtlänge von ca. 70 cm.
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Der Gründungsakt vor 637 Jahren
Papst Urban VI. genehmigt auf Bitten der drei Ruprechte die Errichtung eines studium generale in Heidelberg. Die Urkunde ließ Papst Urban am 23. Oktober 1385 ausstellen. Am 24. Juni 1386 empfing Kurfürst Ruprecht I. von der Pfalz die Gesandten des Papstes auf der Burg Wersau (Reilingen) und erhielt die Urkunde mit der Genehmigung zur Errichtung der Universität Heidelberg.
„Archäologiepark Burg Wersau“ in Planung
Die Burg Wersau war einst die bedeutendste Burg der Kurpfalz zwischen Heidelberg und Speyer. Im 17. Jahrhundert wurde die Burg durch französische Truppen zerstört und anschließend durch Steinraub oberflächlich vollständig abgetragen. Die Geländestruktur und die Grundmauern der Burg Wersau sind jedoch erhalten.
Im Jahr 2008 wird das Gelände von der Gemeinde Reilingen erworben. Eine anschließende geophysikalische Untersuchung des Untergrunds führte zur „Wiederentdeckung“ der Burg und dem Beginn der bis heute andauernden archäologischen Forschung. Der Arbeitskreis Burg Wersau der Freunde Reilinger Geschichte e.V. hat sich zur Aufgabe gesetzt die Artefakte zu bergen und die Entwicklungsgeschichte zu erforschen und für jedermann erlebbar zu machen.
Am 15. Juni 2023 wurde im Foyer des Reilinger Rathauses die Ausstellung „Die Burg Wersau und die Universität Heidelberg“ durch Bürgermeister Stefan Weisbrod eröffnet. Die Ausstellung kann noch bis August 2023 besucht werden. Mittelpunkt der Ausstellungseröffnung war das Faksimile der Gründungsurkunde der Universität Heidelberg. Das Faksimile der Gründungsurkunde wurde durch den Auftraggeber des Fördervereins Burg Wersau e.V., stellvertretend durch den Vorsitzenden Benny Schaich-Lebek, in Empfang genommen.
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Bild 1: Hans-Jürgen van Akkeren und Benny Schaich-Lebek Bild 2: Bürgermeister Stefan Weisbrod, Hans-Jürgen van Akkeren und Benny Schaich-Lebek Bild 3: Bürgermeister Stefan Weisbrod (v. l.), Künstler Hans-Jürgen van Akkeren, Arbeitskreissprecher Benny Schaich-Lebek, und die Gemeinderäte Sabine Petzold, Dieter Rösch, Charly Weibel, Patricia Faber sowie Simon Schell |
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Faksimile Urkunde - betr. der Brücke der Stadt Höxter 1260
Faksimile Januar 2023: Hans-Jürgen van Akkeren.
Beschreibstoff Ziegenpergament, ungeschliffen, patiniert. Das Schriftbild entspricht dem Original und wurde mit Eisengallustinte und Gänsefeder geschrieben.
Stadtarchiv Höxter Urk. 129 (betr. Brücke der Stadt Höxter) Breite: min. 37,1 cm, max. 37,3 cm Höhe: min. 19,9 cm, max. 20,3 cm Anm.: Höhe ohne Pergamentstreifen für verlorene Siegelabdrücke
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Faksimile Urkunde - betr. der Brücke der Stadt Corvey 1255
Faksimile: Hans-Jürgen van Akkeren.
Beschreibstoff Ziegenpergament, ungeschliffen, patiniert. Das Schriftbild entspricht dem Original und wurde mit Eisengallustinte und Gänsefeder geschrieben.
Stadtarchiv Höxter Urk. 130 (betr. Brücke der Stadt Corvey) Breite: min. 27,4 cm, max. 28,9 cm Höhe: min. 14,0 cm, max. 14,6 cm Anm.: Höhe ohne Pergamentstreifen für verlorene Siegelabdrücke
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Faksimile Urkunde - König Sigismund vergibt das Marktrecht an Emmendingen und Eichstetten 1418
Faksimile Januar 2023: Hans-Jürgen van Akkeren. Ausstellungsstück. Siegel in Arbeit.
Beschreibstoff Ziegenpergament, ungeschliffen, patiniert. Das Schriftbild entspricht dem Original und wurde mit Eisengallustinte und Gänsefeder geschrieben. Fehlendes Siegel der Urkunde noch in Arbeit.
Privileg König Sigismunds an das Dorf Emmendingen, jeden Mittwoch einen Wochenmarkt und am Martinstag einen Jahrmarkt abhalten zu dürfen. Enthält auch: Bestätigung des Privilegs durch Markgraf Karl II. im Jahre 1572.
Signatur der Urkunde: GLA KA 198 Nr. 590 König Sigismund 1418 Aug. 10
Urkunde: max. Breite: 407 mm; max. Höhe: 230 mm. Siegel: max. Durchmesser: 75 mm
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Faksimile Urkunde des Werkvertrags Johannes von Gmünd 1359
Faksimile: Hans-Jürgen van Akkeren. Ausstellungsstück. Siegel in Arbeit.
Beschreibstoff Ziegenpergament, ungeschliffen, patiniert. Das Schriftbild entspricht dem Original und wurde mit Eisengallustinte und Gänsefeder geschrieben. Fehlendes Siegel der Urkunde noch in Arbeit.
Johannes von Gmünd (* um 1320/30 vermutlich in Schwäbisch Gmünd; † nach 1359) war ein deutscher Baumeister der Gotik, der wahrscheinlich der Familie Parler angehörte. Er war vielleicht der älteste Sohn des Baumeisters und Architekten Heinrich Parler und Bruder von Michael und Peter Parler. Daher wird er teilweise Johann(es) Parler der Ältere genannt.[1] Baumeister des Freiburger Münsters im 14. Jhd.
Signatur der Urkunde: StA FR A1 XV Af 1359 Januar 8 Urkunde Johannes von Gmünd
Urkunde: max. Breite: 348 mm; max. Höhe: 163 mm. Siegel: max. Durchmesser: 36 mm; dickste Stelle: 12 mm; Rand 3 bis 5 mm stark
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Faksimile der Urkunde Kirnburg bei Bleichheim 1219
Für den Bürgersaal des Rathauses in Bleichheim (Stadt Herbolzheim)
Faksimile von Hans-Jürgen van Akkeren.
Ersterwähnung der Burg Kürnberg im Bleichtal am 16. November 1219 "in castro nostro Kvrinberc in proma porta"
Graf Egino von Freiburg ist Zeuge in einer Urkunde des Dynasten Rudolf von Üsenberg über die Verleihung der Güter bei Langenbogen, die das Kloster Thennenbach von Hanns von Kenzingen, und jener Güter daselbst, welche es von Heinrich von Falkenstein erworben hat, zu einem rechten Erblehen an dasselbe. Rudolf von Üsenberg verleiht dem Kloster Thennenbach zu Erblehen verschiedene Güter.
Beschreibstoff Ziegenpergament, ungeschliffen, patiniert. Das Schriftbild entspricht dem Original und wurde mit Eisengallustinte und Gänsefeder geschrieben. Das Siegel nach dem Orginal aus Wachs nachgebildet (kein Druck, alles Handarbeit).
Signatur der Urkunde: GLA KA 24 Nr. 946
Urkunde: max. Breite: 184 mm; max. Höhe: 385 mm. Siegel: max. Breite: 50 mm; max. Höhe: 65 mm; max. Tiefe (Dicke): 12 mm.
Rahmung der Urkunde
Kostengünstige Anfertigung der Rahmung für die Urkunde mit entspiegeltem Glas. Die Urkunde wird mit einem Abstand von ca. 5 bis 8 mm über dem Passepartout befestigt, so entsteht im Objektrahmen ein 3D-Effekt.
Glaspaneele - Entwurf von Klaus Karlitzky
Glaspaneele mit aquarellierter Federzeichnung von Hans-Jürgen van Akkeren. Eine Rekonstruktion der Burg Kürnberg um das Jahr 1500. Die Glaspaneele mit dem Wappen der Herren von Üsenberg und einem Teilausschnitt der Urkunde wurde von Grafikdesigner Klaus Karlitzky entworfen (http://www.kk-cartoon.de/).
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Faksimile der Urkunde Otto III. 994
Für die Dauerausstellung im Elztalmuseum Waldkirch
Faksimile von Hans-Jürgen van Akkeren.
UUALDKIRICHA - Das Faksimile der Urkunde von König Otto III. (994) ist seit Oktober 2018 im Elztalmuseum in Waldkirch zu sehen, zusammen mit 1100 Jahre Siedlungsgeschichte des Elztals.
Beschreibstoff Ziegenpergament, ungeschliffen, patiniert. Das Schriftbild entspricht dem Original und wurde mit Eisengallustinte und Gänsefeder geschrieben. Das Siegel mit 9 cm im Durchmesser ist aus Wachs nachgebildet.
Signatur der Urkunde: GLA KA A62; 994 Dez. 22
Größe des Pergaments: Höhe: 46,1 cm; Breite: 33,6 cm
Förderer: Stadt Waldkirch, Elztalmuseum
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Faksimile der Urkunde Waldkirch 1315 November 14.
Für die Ausstellung "Grenzüberschreitende Kunst" im Elztalmuseum Waldkirch 2016
Faksimile von Hans-Jürgen van Akkeren.
Grenzüberschreitende Kunst - Verein "Régiocréativ" zeigte im Elztalmuseum Arbeiten von 21 Künstlern Unter dem Titel „Begegnungen“ stellten vom 28. Juni bis 10. Juli 2016 einundzwanzig Künstlerinnen und Künstlern aus Waldkirch, Sélestat und weiteren Orten dies- und jenseits des Rheins im Elztalmuseum ihre Werke aus.
Beschreibstoff Aquarellpapier, patiniert.
Das Schriftbild entspricht dem Original. Vier Siegel nach Digitalisat aus Wachs nachgebildet.
Signatur der Urkunde: Waldkirch Nr. 2; 13. Nov. 14
Größe der Urkunde: Höhe: 32,3 cm; Breite: 45,8 cm
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Faksimile der Urkunde Waldkirch 1362 Mai 20.
Für die Ausstellung "Grenzüberschreitende Kunst" im Elztalmuseum Waldkirch 2016
Faksimile von Hans-Jürgen van Akkeren.
Grenzüberschreitende Kunst - Verein "Régiocréativ" zeigte im Elztalmuseum Arbeiten von 21 Künstlern Unter dem Titel „Begegnungen“ stellten vom 28. Juni bis 10. Juli 2016 einundzwanzig Künstlerinnen und Künstlern aus Waldkirch, Sélestat und weiteren Orten dies- und jenseits des Rheins im Elztalmuseum ihre Werke aus.
Beschreibstoff Aquarellpapier, patiniert.
Das Schriftbild entspricht dem Original. Zwei Siegel nach Digitalisat aus Wachs nachgebildet.
Signatur der Urkunde: GLA KA 24; Convolut 60; Nr. 1238
Größe der Urkunde: Höhe: 17,5 cm; Breite: 35,4 cm
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